„Ich hab an dich gedacht“-Geschenke

Hallo ihr Lieben,

Weihnachten rückt unaufhaltsam näher und so langsam sollte man sich ernsthafte Gedanken um Weihnachtsgeschenke machen. Ich bin für meine Verhältnisse erstaunlich gut im Zeitplan, die wichtigsten Geschenke sind zumindest geplant und vorbearbeitet.

Neben den großen Geschenken kann ich es natürlich nicht lassen und habe auch Kleinigkeiten für Freunde und  Bekannte vorbereitet, die nicht ganz so viel Budget verbrauchen aber trotzdem ein Lächeln auf die Gesichter der Beschenkten zaubern.
Kekse sind in jedem Fall eine Möglichkeit und ich habe noch ein paar Rezepte, die ich für Weihnachten noch unbedingt ausprobieren möchte. Die werden aber erst nächste Woche in Angriff genommen (zum Leidwesen der Küche meiner Mama befürchte ich… )

Etwas anderes, was ich sehr gerne zu Weihnachten verschenke sind selbst angesetzte Tee-Liköre. Das Rezept ist mir letztes Jahr mal in einem Artikel einer Steampunk-Zeitschrift zugeflogen und für mich klang es sofort spannend. Zum Glück gibt es bei uns in der Innenstadt einen wunderschönen kleinen Teeladen, die die ungewöhnlichsten Sorten anbieten. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich vor dem Teeregal stehe und eine neue Mischung entdecke. Besonders geeignet sind alle möglichen Schwarztee-Sorten; aber auch grüne, weiße oder Kräutermischungen funktionieren toll.
Für dieses Weihnachten habe ich vier Sorten gewählt: Schwarztee „Blaues Wunder“, Schwarztee „Winterpunsch“, Rooibos „Buttermilk fresh“ & Rooibos „Apfelstrudel mit Pistazie.
Die Flaschen habe ich bei Tiger gefunden. Diese kleinen, bunten Arzeneifläschchen fand ich richtig super für Teelikör.

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Das Rezept:

  • 700ml Wodka/ Weißer Rum (für den Rooibos habe ich Wodka genommen, für den Schwarzen den Rum)
  • 500ml Zuckersirup (lässt sich leicht aus 1:1 Wasser & Zucker selbst herstellen)
  • 6-8 Teelöffel Tee (lose) oder 2-3 Teebeutel

Den Tee 8-24 Std. im Alkohol ziehen lassen (für grünen Empfehle ich ca 8 Std, bei den anderen kann man ruhig 24 Std ziehen lassen). Dann den Tee abseien und mit dem Zuckersirup mischen. Theoretisch ist das Ganze gleich trinkfertig, ich lasse es aber lieber noch mal 1-2 Wochen ruhen  (das ist Geschmackssache). Wer möchte, kann den Tee auch selbstständig mit Gewürzen aufpeppen, wie z.B. mit einer Zimtstange oder etwas Vanille

 

Kurzmitteilung

Ein kleiner Nachtrag

Hello again und herzlich Willkommen zurück!
Ich hoffe ihr hattet einen schönen ersten Advent und kommt so langsam auch in Weihnachtsstimmung. Sind die ersten Geschenke schon eingekauft, oder gehört ihr zu den Improvisationstalenten, die erst kurz vor knapp so richtig in Fahrt kommen?
(Ich habe tatsächlich schon angefangen, eigentlich sehr untypisch für mich..)

Ich habe am Ersten-Advent-Wochenende meine Adventskalender abgeliefert und bin sehr froh, dass sich der Aufwand da schon gelohnt hat.  Die strahlenden Gesichter waren Gold wert.

Bisher bin ich auch super happy mit dem Feedback – es gab noch keinen „nicht ganz so mein Fall“ – Juhu!

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So sieht das Endergebnis übrigens aus. Ich habe bunte Jahrmarkt-Tüten gefunden, die fand ich toll dafür.

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Tag 7&8: The Final

Ich bin durch. Buchstäblich wie auch im übertragenen Sinne. Bis eben gerade hat das Verpacken gedauert. Dabei dachte ich die ganze Woche, das Einpacken wäre das kleinste Übel. Wie schnell man sich doch irren kann. Dafür sind alle Kekse verpackt und mit der jeweiligen Nummer gekennzeichnet. Jetzt müssen sie nur noch die Beschenkten erfreuen.

Für den Schluss habe ich mir drei besondere Kekse aufgehoben. Einerseits weil es die einzigen mit frischem Obst waren, andererseits, weil ich mir noch eine kleine Herausforderung für das Ende aufheben wollte.

 

Nr.22: Apple-Crumble Cookies

20151126_152828Ich habe vor einigen Monaten am Esstisch gesessen und in meinem Apfelmus rumgestochert, als mir die Idee kam, in welchen Variationen man einen Apple-Crumble denn machen könnte. Da ich Cupcakes und Kekse den normalen Kuchen vorziehe, habe ich mich einmal bei Google umgeschaut und bin recht schnell auf dieses Rezept gestoßen. Ich habe mich also Wochen auf das Ausprobieren gefreut. Jetzt kann ich dazu nur sagen: Hallo Lieblingskeks. Es wird nicht gerade mein Liebling für die Weihnachtszeit, aber für den Rest des Jahres!

 

 

Nr.23: Apfel-Kakaokekse mit Walnuss und Schokoladenstückchen

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Eines der vielen „Zucker, Zimt und Liebe“-Rezepte auf meiner To-Do-Liste. Ich liebe es, mich durch die ganzen Rezepte, Bilder und tollen Ideen zu wühlen und mir Inspirationen zu holen.
Die Kekse haben es mir besonders angetan, also standen sie auf der „Dringend Ausprobieren“-Liste. Das Ergebnis ist ein voller Erfolg und wird definitiv wiederholt.

 

 

 

Nr.24: Rotwein-Schokoladen-Kekse mit Nonpareille

20151126_152844Das Zweite „Zimt, Zucker und Liebe“-Rezept sollte den Marathon-Abschluss noch einmal krönen. Mit bunt gestreuselten Schokokränzen. Der Rotwein hat mich daran besonders interessiert, ich hätte nicht gedacht, dass man das groß schmecken kann. Aber ich muss sagen, dass das Ergebnis wirklich stimmig ist. Süß, mit einer fruchtigen und leicht säuerlichen Note. Die Schokolade und die Nonparaillle-Schokokränze runden den Geschmack zusätzlich ab. Hübsch aussehen tun sie ohnehin, außerdem sind sie im Vergleich zu einigen anderen nicht sehr aufwendig und schnell zu backen. Auch hier kann ich nur sagen: gerne wieder!

 

Ich mag es kaum glauben, aber damit bin ich wirklich durch mit dem Backen (fürs Erste). Das Einpacken hat gestern auch nur geschlagene 7 Std. gedauert und das komplette Esszimmer sowie zwei weitere Mitbewohner in Beschlag genommen. Heute habe ich die ersten Abgeliefert und ich freue mich wahnsinnig auf das Feedback, ob es allen wirklich schmeckt. Ich selber bin nicht dazu gekommen alle zu probieren, also interessieren mich die Meinungen umso mehr.

Und bis ich mich wieder in der Küche verbarrikadiere, wünsche ich euch eine schöne Adventszeit und entspannte Dezember-Tage!

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Tag 6: Lady Marmelade

Oder auch:  Die Musik entscheidet, wie es in der Küche voran geht.
Meine war heute laut, schnell und zum Mitsingen. Da verging das Backen wie im Flug. Vielleicht lag es aber auch einfach nur daran, dass ich mich mit großen Schritten dem Ende meiner Mission nähere. Das ist aber auch gut so, langsam reicht es mit dem Backen. Immerhin belagere ich seit einer ganzen Woche fast täglich die Küche und auch wenn sich Mitbewohner durch Kekse besänftigen lassen, wollen die glaube ich auch mal wieder mehr als fünf Minuten und 30m² Platz für Kochvorbereitungen haben. Außerdem platzt mein Regal langsam aus allen Nähten.

Nr.19: Engelsaugen

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Mit den Engelsaugen ist das wie mit den Schneeflocken. Je öfter ich sie backe, desto besser werden sie. Im letzten Jahr sind sie mir viel zu groß geraten, dieses Mal dagegen haben sie meiner Meinung nach genau die richtige Größe. Auch das Portionieren der Marmelade klappte dieses Mal mit dem Löffelstiel ganz gut. Nur der Puderzucker landet  immer noch eher neben dem Keks als darauf.

 

Nr.20: Spitzbuben
In abgewandelter Version gibt es diese Keksart bei mir das ganze Jahr über verteilt. Zur letzten Orient-Con habe ich einen leichten Teig ohne Mandeln und mit Berberitzenmarmelade mitgenommen. Die  Marmelade kam dabei so gut an, dass sie es nun auf die Weihnachtsversion ebenfalls geschafft hat.20151125_212012 Für alle, die Berberitzen nicht kennen, das sind sehr kleine, sehr saure Beeren. Das Marmeladenrezept habe ich in einem persischen Kochbuch gefunden und für großartig befunden. Der süß-saure Geschmack lässt sich toll mit süßem Gebäck kombinieren.  Ein Drittel ist trotzdem klassisch mit Johannisbeermarmelade bestrichen – für die Traditionsliebhaber.

 

Nr.21 Ricciaelli20151125_212205

Bringen wir doch mal ein wenig mediterranen Flair in die Küche! Die italienischen Mandelkekse sind ganz nach Rezept fluffig und weich, sehr süß und nach dem Backen überhaupt nicht mehr klebrig. Das schmeckt fast wie Urlaub. Und ich trau mich fast gar nicht es auszusprechen, aber der Teig ist sogar ohne Butter. Ich habe mein Trauma von den vierzehn Butterpaketen immer noch nicht so recht überwunden (ich musste sogar noch eine Butter nachkaufen..)

 

Morgen ist der letzte Tag. Das große Finale, mit den Keksen, auf die ich mich am meisten gefreut habe. Soviel verrate ich vorher, ich habe noch keines der Rezepte vorher gebacken, aber sie machen mich sehr, sehr neugierig.

 

 

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Tag 5: Doppelt hält besser

Heute bin ich ein bisschen spät dran mit dem Beitrag (für Gestern).
Ich musste ein wenig mehr umdisponieren als anfänglich gedacht und habe gestern einen kleinen Marathon gestartet. Fünf Kekssorten statt 3. Danach hatte ich schlicht keine Lust mehr, mich auch noch an den PC zu schwingen und zu schreiben. Dafür wird der Eintrag heute fast doppelt so lang.

Gestern war mein Back-Tief. Ich hatte zum ersten Mal in dieser Woche keine richtige Lust mehr, mich den ganzen Tag in die Küche zu stellen und am Ende sind einige Kekse nicht so geworden, wie ich sie gerne gehabt hätte. Memo an mich selbst: ab fünf Sorten wird es zu anstrengend.

 

Nr.14: After Eight Plätzchen

Gefährlich. Schokolade mit Minze betrachte ich ziemlich skeptisch (das liegt wahrscheinlich am Pfefferminzgeschmack) aber gereizt 20151124_173557hat mich das Rezept trotzdem. Ich habe die doppelte Menge an Minzplätzchen genommen, ich hatte davon noch viel zu viele übrig. Das hat dem Geschmack auch überhaupt nichts getan, ist höchstens ein wenig intensiver als vorher. Die ausgestochen Schneeflocken sind eher kleine Sterne geworden, aber ob ein Zacken mehr oder weniger macht jetzt auch aus keiner Mücke einen Elefanten.

 

Nr.15: Feenküsse

Feenküsse haben es damals tatsächlich nur wegen ihres Namens auf meine Backliste geschafft. Feenküsse, na damit seid ihr bei mir an der richtigen Adresse. Dass es kleine Küsschen von der Toffifee sind ist mir erst beim Zutaten einkaufen aufgefallen (die mag ich nämlich nicht. Zu viel Nuss, zu viel Karamell, zu wenig Schokolade.) 20151124_211627Das Ergebnis ist dann aber so süß und fluffig geworden und die Rückmeldungen waren durchgängig positiv. Gebackene Toffifee sind auch erstaunlich lecker. Außerdem kann ich Feenküsse verschenken. Es ist kein großes Wunder, dass ich bei jeder Gelegenheit das Rezept raushole und die Gelegenheit ergreife, meine kleinen Lieblinge auf das Blech zu zaubern.

 

Nr.16: Schneeflöckchen20151124_165519

Schneeheflöckchen, Weißröckchen… Diese kleinen Butterbomben gehören inzwischen zu den alten Hasen auf meinem Keksteller. Sie sind unkompliziert, gehen schnell und schmelzen wie echte kleine Schneeflocken auf der Zunge weg. Die Backdauer von 5-7 Minuten habe ich dieses Mal auch im Griff gehabt, sie sind nicht den Tick zu dunkel, wie es die letzten Male waren. Übung macht halt doch den Meister.

 

Nr.17: Pistazie-Schokoladentaler

20151124_231315Gestern waren diese Kekse mein Endgegner. Der Schokoladenteig war so weich, dass er mir im Ofen sofort verlaufen ist. Schöne, runde Taler habe ich also nicht bekommen, eher kleine Vierecke mit Kreisen drin (man könnte fast sagen, sie sehen aus wie kleine, alte Fernseher) Darüber war ich ein wenig betrübt, ich hatte mich gefreut, hier kleine Türmchen zu verpacken. Mit der Verzierung war ich dann doch wieder ganz zufrieden und das Aussehen ändert ja nichts an dem Geschmack. Das nächste Mal sehe ich aber zu, dass der Schoko-Teig etwas fester wird. Entweder mehr Mehl oder weniger Butter, so ganz sicher bin ich da noch nicht.

 

Nr.18:Rugelach

Wer dieses Rezept erfunden hat, wusste eindeutig, was er da tat. Ich stehe ja auf knusprigen Keksteig mit einer Kuchenähnlichen Füllung. 20151124_214311Mjam – Einfach super Lecker! Die Herstellung ist ein wenig aufwändiger, aber nicht so sehr, dass ich mir Sorgen um mein Zeitmanagement machen muss. Und selbst wenn, würde ich es jedes Mal wieder tun. Besonders schön an diesen Keksen: sie sind eigentlich gelingsicher, viel schief gehen kann da nicht, außer man lässt sie zu lange im Ofen.

 

 

Da gestern nichts kam, bekommt ihr nachher wahrscheinlich noch einen zweiten Eintrag von den heutigen Ergebnissen. So langsam nähern wir uns auch dem Ende, es stehen noch sechs Sorten auf der Liste. Dann wird gepackt und eingetütet. Das Verpackungsmaterial ist auch angekommen, ich freu mich drauf!

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Tag 4: Wäre auch trinkbar

Moin Moin,

die Überschrift lässt schon erahnen, was das heutige Thema der gebackenen Teilchen ist: beliebte Getränke in Keksform. Die Themenbezuge der Kekse sind bei der Planung übrigens sehr unbewusst passiert, mir ist erst im Nachhinein aufgefallen, dass ich alles recht thematisch sortiert habe. Zum Vorstellen ist das aber umso schöner, dann habe ich jedes Mal einen passenden Aufhänger.

Heute gab es vor allem Dinge, die ich gerne trinke: Kaffee! Das gehört zum morgendlichen Frühstücksritual wie etwas Süßes zu essen. Im worst-case reicht mir auch ein Kaffee am Morgen, das essbare kann ich später nachholen.

Nr.10: Espresso-Schoko-Herzen

Im Original geht es eigentlich um Blumen, aber ich besitze weder einen hübsch geblümten Ausstecher, noch die Muße einen zu kaufen.20151123_133152 Außerdem kann ich so meine Liebe zum Kaffee gleich viel besseren Ausdruck verleihen, indem ich kleine Herzen statt Blumen verschenke.
Geschmacklich muss ich eigentlich gar nichts mehr sagen, es ist gut so wie es ist. Weniger süß und etwas herber als die übrigen Mürbeteigkekse, passt super zu Kaffee und Tee und wenn ich jetzt noch einmal das Wort Kaffee benutzen würde, wäre der Text schon eine kleine Zumutung.

 

Nr.11: Chai-Latte Cookies mit Schokokern

Dieses Rezept gehört zu den Überraschungen meiner Liste. Ein guter Chai-Tee wiegt schon einiges auf, als Latte ist es noch besser und diese Kekse krönen dieses trendige Getränk noch einmal. 20151123_134749Die Überraschung (für den Esser, nicht den Bäcker) beim Reinbeißen: der zartbittere Schokoladenkern. Besonders, bei den frischen Cookies, die gerade aus dem Backofen kommen. Die Verzierung aus dem Originalrezept hat es mir so angetan, dass ich auch die schlichtweg übernommen habe.

 

Nr. 12: (Butterscotch-) Butterplätzchen

Jetzt wird es trickreich. Butterplätzchen haben für sich genommen nämlich überhaupt nichts mit Getränken zu tun. 20151123_134902Hier habe ich ein wenig experimentiert und mit einem meiner neuen Lieblingsliköre hantiert: Butterscotch. Die WG hat sich vor einiger Zeit zu einem Cocktailabend zusammengefunden und da wir immer gerne etwas Neues ausprobieren und ein Cocktail mit Baileys, Butterscotch, Amaretto, Eis und Cookies wirklich verboten gut klingt, ist der Butterscotch in unsere Bar gewandert. Und seitdem steht er da und wird klammheimlich leerer und leerer. Ich persönlich rieche viel lieber daran, als dass ich ihn trinke. Es riecht für mich nach Backen und Keksen. Daher war es eigentlich kein Wunder, dass er den weg in den Butterplätzchenteig gefunden hat.
Eine Hälfte der fertigen Kekse ist pur geblieben, die andere habe ich zusätzlich noch mit einer Schicht Butterscotch-Zuckerglasur bestrichen. Ich finde, es hat was.

 

Nr. 13: Schoko-Cookies mit Karmell

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Die zweiten Cookies mit weicher Füllung für heute. Dabei sind es bei mir leider ein paar Karamellvulkane geworden. Habe die Kekse wohl einen Tick zu lange im Ofen gelassen. Immerhin, sie duften himmlisch und ich denke auch ein Vulkan kann sich geschmacklich sehen lassen. Vielleicht mache ich sie aber nochmal irgendwann und dann hoffentlich richtig.

 

 

 

Ps. Das Brot ist übrigens aus der Brotbox gewichen. Ebenso wie mein Nähkram aus seinen Metalldosen. Ich habe einfach nicht genug Lagermöglichkeiten…

Tag 3: Wenn Schokotröpfchen explodieren

Ein frühwinterliches Hallo und schönen Abend!

Es hat tatsächlich heute bei uns geschneit und der größte Teil ist sogar liegen geblieben – wunderschön!  Da macht das Backen gleich doppelt spaß und die Stimmung rutscht munter weiter Richtung Weihnachten.

Heute war der offizielle Zimt-Tag in meiner riesigen Back-Session, es gab Zimtsterne und Zimtschnecken. Dazu habe ich ein Rezept für Chokinis gefunden, meine liebsten Kekse aus der Kindheit. Daher kommt übrigens auch die etwas verwunderliche Überschrift: Mir ist beim Vorbereiten des Teiges die Packung mit den Schokotröpfchen etwas zu schwungvoll aufgegangen und die einzelnen Schokostückchen haben sich munter über die ganze Küche verteilt. Ich werde sicherlich in den nächsten Wochen noch vereinzelt ein paar der Ausreißer finden.

Nr.7: Zimtsterne

20151122_225108Wie auch die Vanille-Kipferl gehören die Zimtsterne nicht zu meinen Zubereitungsfavoriten. Ich kriege dabei immer eine unglaubliche Unordnung zustande und saue alles mit dem Zuckerguss ein. Einzig der Moment, in dem man die Ofentür öffnet und einem dieser wunderbare warme Zimtgeruch entgegenschlägt macht das Wettern und Fluchen wieder wett.

 

Nr.8: Zimtschnecken

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Zimtschnecken habe ich dieses Jahr zum Ersten Mal ausprobiert. Der Teig ist mit Frischkäse, was mir immer sehr gut gefällt. Die Rollen sind zwar nicht so ganz rund geworden, aber der Geschmack zählt bekanntlich am Ende.
Irgendwie hat mich die Zubereitung übrigens ein wenig an Germknödel erinnert. Vielleicht versuche ich das Rezept noch einmal mit Butter, Zucker und Mohn statt der Zimtzuckermischung.

 

 

Nr.9: Chokinis

Chokinis. Diese wunderbaren, leckeren kleinen Orangenplätzchen mit Schokostücken drin. So eine Kekspackung hat nie lange bei mir gehalten, aber auf das selber Backen bin ich nie gekommen. 20151122_230023Tatsächlich habe ich das Rezept auch nur durch Zufall gefunden, aber es wird definitiv in mein Standartrepertoire aufgenommen. Endlich die eigenen Lieblingskekse backen ist schon etwas Tolles. Und unglaublich gefährlich.
Die Klassiker-Plätzchen sind langsam durch, Morgen wird es schon etwas exotischer und ausgefallener. Allerdings geht mir langsam der Platz für die Kekse aus… Ich hoffe ich finde irgendwo noch die eine oder andere Dose.

Bis Morgen, eine erholsame Nacht wünsche ich noch!