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Tag 6: Lady Marmelade

Oder auch:  Die Musik entscheidet, wie es in der Küche voran geht.
Meine war heute laut, schnell und zum Mitsingen. Da verging das Backen wie im Flug. Vielleicht lag es aber auch einfach nur daran, dass ich mich mit großen Schritten dem Ende meiner Mission nähere. Das ist aber auch gut so, langsam reicht es mit dem Backen. Immerhin belagere ich seit einer ganzen Woche fast täglich die Küche und auch wenn sich Mitbewohner durch Kekse besänftigen lassen, wollen die glaube ich auch mal wieder mehr als fünf Minuten und 30m² Platz für Kochvorbereitungen haben. Außerdem platzt mein Regal langsam aus allen Nähten.

Nr.19: Engelsaugen

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Mit den Engelsaugen ist das wie mit den Schneeflocken. Je öfter ich sie backe, desto besser werden sie. Im letzten Jahr sind sie mir viel zu groß geraten, dieses Mal dagegen haben sie meiner Meinung nach genau die richtige Größe. Auch das Portionieren der Marmelade klappte dieses Mal mit dem Löffelstiel ganz gut. Nur der Puderzucker landet  immer noch eher neben dem Keks als darauf.

 

Nr.20: Spitzbuben
In abgewandelter Version gibt es diese Keksart bei mir das ganze Jahr über verteilt. Zur letzten Orient-Con habe ich einen leichten Teig ohne Mandeln und mit Berberitzenmarmelade mitgenommen. Die  Marmelade kam dabei so gut an, dass sie es nun auf die Weihnachtsversion ebenfalls geschafft hat.20151125_212012 Für alle, die Berberitzen nicht kennen, das sind sehr kleine, sehr saure Beeren. Das Marmeladenrezept habe ich in einem persischen Kochbuch gefunden und für großartig befunden. Der süß-saure Geschmack lässt sich toll mit süßem Gebäck kombinieren.  Ein Drittel ist trotzdem klassisch mit Johannisbeermarmelade bestrichen – für die Traditionsliebhaber.

 

Nr.21 Ricciaelli20151125_212205

Bringen wir doch mal ein wenig mediterranen Flair in die Küche! Die italienischen Mandelkekse sind ganz nach Rezept fluffig und weich, sehr süß und nach dem Backen überhaupt nicht mehr klebrig. Das schmeckt fast wie Urlaub. Und ich trau mich fast gar nicht es auszusprechen, aber der Teig ist sogar ohne Butter. Ich habe mein Trauma von den vierzehn Butterpaketen immer noch nicht so recht überwunden (ich musste sogar noch eine Butter nachkaufen..)

 

Morgen ist der letzte Tag. Das große Finale, mit den Keksen, auf die ich mich am meisten gefreut habe. Soviel verrate ich vorher, ich habe noch keines der Rezepte vorher gebacken, aber sie machen mich sehr, sehr neugierig.

 

 

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